Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft


Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft

Der mütterliche Organismus vollbringt im Verlauf der Schwangerschaft eine enorme Anpassungsleistung. Durch diese Umstellung sind gesundheitliche Beschwerden wie Übelkeit oder Sodbrennen ganz normal. Neben Müdigkeit, Verstopfungen, schlaflosen Nächten oder anderen harmloseren Ursachen können aber auch ernstere Symptome wie Nasebluten, fortwährendes Erbrechen oder Unterleibsschmerzen auftreten. Gerade bei Unterleibsschmerzen reagieren Frauen zu Recht empfindlich und verfallen schnell in Sorge. 

 

Unterleibsbeschwerden allgemein

Für Unterleibsschmerzen einer Frau können viele verschiedene Ursachen in Frage kommen. Auslöser können im Allgemeinen genitale und nicht genitale Ursachen sein. Zu den bekanntesten Ursachen zählen dabei Eileiterschwangerschaften (Tubargravidität), Eierstockzysten (Ovarialzyste), Entzündungen der Eierstöcke und Eileiter (Adnexitis) oder Harnwegsinfekte. Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft sind per se nicht gefährlich, viele Beschwerden sind sogar normal.

Harmlose Ursachen für Unterleibsschmerzen

Üblicherweise erwarten Schwangere nach dem Aussetzen der Befruchtung, dass entweder keine oder nur geringe Schmerzen entstehen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Kleinere Unterleibsschmerzen im Sinne von Ziehen, Stechen oder Blähungen sind in der frühen Schwangerschaft normal. Sie begründen sich auf der Hormonumstellung des Körpers in Folge der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter sowie der Vorbereitung des Körpers auf die kommende Schwangerschaft. In diesem Zusammenhang sind das gesamte Gewebe und die Muskulatur rund um das Becken betroffen. Zudem dehnen sich die stützenden Gebärmutterbänder und die Gebärmutter nimmt zusätzlichen Platz im Bauchraum ein.
 
Die angesprochenen Veränderungen im Organismus können insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft zu Unterleibsschmerzen führen. Machen Sie sich aber keine Sorgen, die Auswirkungen werden von Woche zu Woche weniger und verschwinden in den meisten Fällen ab der der 14. Schwangerschaftswoche. Viele Beschwerden können zudem durch natürliche Heilmittel gelindert oder gänzlich beseitigt werden. Im Zweifel hilft natürlich der fachmännische Rat des Arztes oder der Hebamme.

 

Ernste Ursachen für Unterleibsschmerzen

Nicht immer sind Ursachen für Unterleibsschmerzen harmlos. Sollten neben einem leichten Ziehen oder Stechen starke Unterleibsschmerzen oder gar quälende Blähungen hinzukommen, können ernstere Ursachen der Grund sein. Starke Bauchkrämpfe beispielsweise sind ein ernstes Anzeichen und sollten in Verbindung mit Blutungen ein sofortiges Aufsuchen des Arztes nach sich ziehen. Denn in vielen Fällen deutet eine solche Ursache auf eine drohende Fehlgeburt hin.

Sollte neben starken Krämpfen im Unterbauch zusätzlich ein Ausfluss mit dunklem Blut hinzukommen und dieser mit Spannungen in der Bauchdecke einhergehen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Eileiterschwangerschaft ausgegangen werden. Auch in solch einem Fall sollte unverzüglich ein Arzt kontaktiert werden, der alle weiteren Schritte (oftmals eine stationäre Einweisung) einleitet.

Ebenso können stärkere Blutungen in Verbindung mit Unterleibsschmerzen und einer Druckempfindlichkeit entstehen. Das Zusammenspiel dieser Symptome deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Vorliegen eines Gebärmutterrisses (Uterusruptur) hin. In diesen Fällen ist auf Grund des starken Blutverlustes sofort ein Notarzt zu alarmieren.


Aber: Nicht immer bedeuten Unterleibsschmerzen gleichzeitig große Gefahr für den Fötus. Im Sinne Ihres Kindes sollten Sie Unterleibsschmerzen in jedoch immer von einem Arzt abklären lassen. Dieser weiß die Symptome einzuordnen und kann entsprechende Maßnahmen anberaumen.

 

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