Unerfüllter Kinderwunsch trotz körperlicher Gesundheit


Unerfüllter Kinderwunsch trotz körperlicher Gesundheit

 

Neuere Zahlen belegen, dass derzeit knapp jedes 6. Paar in Deutschland, jedes 7. Paar in Österreich und jedes 6. Paar in der Schweiz trotz fortpflanzungsfähigen Alter und völliger körperlicher Gesundheit ungewollt unfruchtbar ist. Nicht selten führt diese Konstellation zum Beziehungs- Burnout. Auf Grund der Häufigkeit er ungewollten Unfruchtbarkeit wurden die medizinischen Ursachen in den letzten Jahren genauer erforscht. Einige der Ergebnisse können Sie nachfolgend lesen.

 

Welche Rolle spielt die Psyche bei einer ungewollen Kinderlosigkeit?

Falls ein Paar ohne Kinder bleibt, sind die möglichen Ursachen bei Mann und Frau in der Regel gleich verteilt. In nahezu 45 Prozent der analysierten Fälle sind die Ursachen beim Mann und mit rund 49 Prozent bei der Frau zu finden. Die restlichen 6 Prozent werden einer Unfruchtbarkeit beider Partner zugeschrieben. Die Gründe für eine Unfruchtbarkeit sind dabei unterschiedlicher Natur. Zumeist verhindern körperliche Ursachen eine Schwangerschaft, aber auch die Psyche spielt eine tragende Rolle.

Unter welchen Bedingungen eine Fruchtbarkeitsstörung nur aus psychischen Gründen bedingt sein kann, können die medizinischen Nachforschungen jedoch nicht eindeutig klären. “In der Praxis haben wir jedoch die Erfahrung gemacht, das starker psychischer Stress, sowohl bei der Frau als auch beim Mann, zu deutlichen Störungen des Hormonhaushaltes führen”, berichtet Olaf Souliotis vom Institut für ganzheitliche Famielientherapie in Liederbach bei Frankfurt. Meist wirken sich Stresshormone wie Kortison und Adrenalin derart aus, das die Produktion des follikelstimulierendes Hormons nicht mehr ausreichend gegeben ist oder gar blockiert wird. Ebenso verhält es sich bei den Spermien des Mannes. Langfristig gesehen, können sogar die Funktionen von Eierstöcken und Hoden gemindert oder ausgesetzt werden. Ohne das wichtige FSH-Hormon kann dann die Botschaft an die Eierstöcke und Hoden, entsprechende Follikel (später Eizellen) heranreifen zu lassen, beziehungsweise Spermien zu produzieren, nicht mehr übermittelt werden.

Neben dem oben genannten Stress können auch alte oder falsche Glaubenssätze weitreichende Auswirkungen zeigen. In der Praxis ist der Stress auf die unterschiedlichste Gründe zurückzuführen. Neben emotionalem Stress, bedingt durch ein Trauma (beispielsweise der Tod einer nahestehenden Person oder eine Trennung) oder Beziehungsproblemen (wie ein offener Kinderwunsch), wirkt sich ebenso berufsbedingter Stress negativ auf die Fruchtbarkeit des jeweiligen Partners aus. “Also vieles, das man auf den feinstofflichen Weg (in das Unterbewusste) in sich auf nimmt. Daneben gibt es noch Störungen durch das, was man stofflich (Bewusstes) in sich hinein gibt. Hier spricht man von einer psychogenen Fertilitätsstörung," fügt Souliotis seinen Aussagen hinzu.

Was ist nun eine psychogene Fertilitätsstörung?

”Von psychogener Fertilitätsstörung im engeren Sinne sprechen wir, wenn ein Kinderwunschpaar trotz Aufklärung, weiter fertilitätsschädigendes Verhalten praktiziert: falsche oder unzureichende Ehrnährung, Hochleistungssport, Genussmittel- und Medikamentenmissbrauch und extremer beruflicher Stress”, so Souliotis weiter.

Was sagt die Psychoanalyse dazu?

“Die psychoanalytisch-psychosomatische Forschung betrachtete das Nicht-Schwanger-Werden der Frau als Ausdruck ihrer unbewussten Abwehr. Insbesondere die Frau wehrt sich unbewusst gegen ein Kind, häufig aufgrund ihrer Erfahrungen mit der eigenen Mutter. In der Praxis haben wir aber auch Männer gehabt, die mit solchen Erfahrungen zu tun haben. Deren eigene Mutter wollte nicht , dass Ihr Sohn ein Kind haben kann um glücklich zu sein, da sie selbst den Sohn ungewollt bekam und somit viele Dinge aufgeben musste und es immer schwer hatte. Dies zeigte sich auch darin das der Klient voll und ganz auf Karriere geschaltet hatte und unbewusst davor Angst hatte, für das Kind etwas aufgeben zu müssen”, weiß Ute Souliotis, ebenfalls Institut für ganzheitliche Familientherapie, zu berichten.

Inwieweit spielt der Druck nicht schwanger zu werden eine Rolle?

“Ein weiterer nicht unerheblicher Anteil an der nicht Erfüllung entsteht durch den hohen Druck auf das Paar”, berichtet Ute Souliotis weiter."Sei es aufgrund der oft fehlgeschlagenen, reproduktionsmedizinischen Behandlungen, hier auch schon während der diagnostischen Phase, oder in der Wartezeit. Oder durch den hohen Erwartungsdruck von außen (na, immer noch nicht schwanger? Wollt ihr keine Kinder usw. usw.). All diese Dinge führen zu Blockaden und selbsterfüllenden Prophezeiungen, die es gilt aufzudecken und aufzuarbeiten”, bestätigt Olaf Souliotis darüber hinaus. Vor diesem Hintergrund haben sich innerhalb der speziellen Kinderwunschtherapie die Nutzung der bioenergetischen Regulationsverfahren im Zusammenspiel mit der Systemaufstellung, der Akupunktur und der aufdeckenden Hypnose als sehr gute THerapie- bzw. Hilfsmöglichkeiten herausgestellt. ”Danach berichten die Paare, dass es vor allem in der Partnerschaft wieder besser funktioniert hat und auch der ersehnte Kinderwunsch bei einigen oft nicht lange auf sich warten ließ”, fügt Ute Souliotis abschließend hinzu.

Die Erfahrung der Soulitotis hat gezeigt, dass sich die besten Erfolge (bis zu 90%) in der Therapie nur dann einstellen, wenn die Beteiligten ausnahmslos bereit sind an und mit sich arbeiten zu lassen. "Alles was geschieht, dient unserer Entwicklung und kann positiv beeinflusst werden; vorausgesetzt, man ist bereit an sich zu arbeiten."

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