Kurz vor der Geburt – Wenn sich der Schleimpfropf löst


Kurz vor der Geburt – Wenn sich der Schleimpfropf löst

Wenn die Geburt bevorsteht und die letzten Wochen vor dem Entbindungstermin anbrechen, rücken das Baby und der eigene Körper in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Gerade Frauen, die ihr erstes Kind erwarten, sind oft unsicher, wann es nun wirklich losgeht. Der Abgang des Schleimpfropfes ist dann ein deutliches Anzeichen, dass es mit der Geburt bald losgeht. Was der Schleimpfropf ist, wie Sie den Abgang erkennen und was nach dem Ablösen des Schleimpfropfes passiert, können Sie nachfolgend lesen.

 

Was ist der Schleimpfropfes?

Als Schleimpfropf wird der von der Gebärmutter abgesonderte Zervixschleim bezeichnet, der während der Schwangerschaft den Gebärmutterhalskanal verschließt und das Kind vor einer Infektion schützt. Der Zervixschleim besteht üblicherweise aus einem Sekret, das leicht alkalisch ist und Aminosäuren, Zucker, Enzyme, Elektrolyte sowie Wasser enthält. Kurz vor der Geburt löst sich der Pfropf und wird über die Scheide abgegeben.

Wie erkenne ich den Abgang des Schleimpfropfes?

Dass der Schleimtropf abgegangen ist, bemerken Sie entweder als nassen Fleck oder als Schleim im Slip. Die Menge des abgegebenen Schleims variiert dabei von Frau zu Frau und kann von einem klein wenig bis zu einer ganzen Handvoll reichen. In fast allen Fällen geht mit dem Lösen des Pfropfes eine kleine Blutung einher, da beim Abgang kleine Gefäße am Muttermund einreisen. Die mit dem Ablösen verbundene Blutung ist schwächer als eine Regelblutung und wird medizinisch als Zeichenblutung bezeichnet. Machen Sie sich also keine Sorgen, kleinere Blutungen sind völlig normal.

In manchen Fällen kann es auch sein, dass Frauen das Abgehen des Schleimpfropfes gar nicht bemerken, weil sie sich beispielsweise auf der Toilette befinden. Bei anderen Frauen wiederum kann es auch sein, dass sich nur kleine Mengen an Schleim im Slip oder im Toilettenpapier befinden und diese der werdenden Mutter nicht auffallen.
 

Abgang des Schleimpfropfes - ein Anzeichen für die bevorstehende Geburt

Dass sich der Schleimtropf löst, ist ein sicherer Hinweis, dass es über Kurz oder Lang mit der Geburt losgeht. Neben dem Ablösen des Schleimtropfes sind aber auch die Position des Babys und ob die Anzahl der bisherigen Kinder wichtige Fakten für die Geburt.

Wenn Sie ihr erstes Kind erwarten, kann es nach dem Abgang des Schleimpfropfes bis zur Geburt unter Umständen noch eine ganze Woche dauern. Wenn es sich nicht um das erste Kind handelt, kann der Abgang auch den Beginn der Geburt in nur wenigen Stunden ankündigen. Falls Sie sich bereits in einem frühen Stadium der Geburt befinden, können Sie zudem Anzeichen wie leichte Kontraktionen, Bauchschmerzen, Krämpfe oder Rückenschmerzen bemerken.

Was mache ich nach dem Abgang des Schleimpfropfes?

Es ist normal, wenn Sie zum Ende der Schwangerschaft auf die ersten Anzeichen warten. Doch auch nach dem Abgang des Schleimpfropfes dauert es noch eine Weile bis zur Geburt. Denn ihr Körper muss erst noch eine ganze Reihe an Vorbereitungen durchlaufen, die unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hierzu gehört, dass sich das Baby in der späten Schwangerschaft in das Becken absenkt. Dabei werden Sie eventuell bemerken, dass sich der Druck auf den Magen verringert und die Atmung gegebenenfalls besser funktioniert.

Sobald das Baby endgültig für die Geburt bereit ist, produziert der Körper das Hormon Prostaglandine, welches eine Reifung des Muttermundes bewirkt. In diesem Zusammenhang wird der Muttermund weicher und kürzer, wodurch sich der Schleimpfropf nicht mehr vor dem Muttermund halten kann und schließlich abgeht.

Tipp: Verfallen Sie nach dem Abgang des Schleimpfropfes nicht in Panik. Bleiben Sie ruhig und warten Sie, was als nächstes passiert. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie mit Ihrer Hebamme oder dem Frauenarzt telefonieren. Sollten Sie sich völlig unsicher sein, können Sie auch direkt ins Krankenhaus fahren. Auf jedem Fall eignen sich Entspannungstechniken, um den Körper zu beruhigen und bei der Produktion des Geburtshormons zu unterstützen. Eine gute Mischung aus Bewegung und Ruhepausen sowie ausreichend Essen und Trinken tragen dazu bei bestmöglich auf die Geburt vorbereitet zu sein.

 

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