Papp-A

 

Papp-A

Papp-A ist ein Protein im mütterlichen Blut, das im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge entweder beim Ersttrimester Screening oder während des Double-Tests ermittelt wird. Papp-A ist eine Abkürzung, stammt aus dem englischen und bedeutet pregnancy-associated plasma protein A (schwangerschaftsgebundenes Plasmaprotein A).

Zur Analyse des Papp-A Wertes wird der Schwangeren während einer der Vorsorgeuntersuchungen Blut entnommen und das gewonnene Serum hinsichtlich des Plasmaproteins A untersucht. Weicht der ermittelte Wert für das Protein von der Norm ab, kann der behandelnde Arzt Rückschlüsse auf eventuelle Fehlbildung des Fötus ziehen.

Liegt der Papp-A Wert der mütterlichen Probe beispielweise unterhalb des Durchschnittes, steigt die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer Trisomie 21 oder Trisomie 18. Extrem niedrige Werte wiederum weisen auf eine Triploidie (Verdreifachung aller Chromosomen) hin. Zu beachten ist jedoch, dass die Ergebnisse lediglich Hinweise auf eine mögliche Störung darstellen und dementsprechend als Risikoanalyse zu interpretieren sind.

Vor diesem Hintergrund betrachtet, kann die Untersuchung des Papp-A Wertes keine eindeutige Diagnose liefern. Vielmehr lässt die die Analyse lediglich eine Prognose (statistische Wahrscheinlichkeit) für eine Beeinträchtigung des Fötus in Abhängigkeit des ermittelten Papp-A-Wertes zu.