Adipositas – Hilfe vor der Geburt

 

Adipositas – Hilfe vor der Geburt

 

Weltweit sind sich die Ärzte bereits im Klaren, dass Adipositas mittlerweile die Ausmaße einer Pandemie erreicht hat. Dies bedeutet, dass Adipositas als eine Volkskrankheit gerechnet werden muss, die auf allen Kontinenten existiert. Wer von der Krankheit betroffen ist, dem wird umfassende Unterstützung angeboten, beginnend im Mutterleib bis hin zu bariatrischen Operationen, wie dem Einsetzen von Magenbändern, Magenballons oder im Rahmen einer Magenbypass-Operation.

 



Statistiken belegen, dass zum aktuellen Stand weltweit 300 Millionen Fälle von Adipositas gezählt werden. In der Regel weisen die Erkrankten einen Body-Mass-Index von über 30 auf und leiden neben dem üblichen Übergewicht an eingeschränkter Beweglichkeit, sozialen Problemen wie auch an Folgeerkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Gicht oder Herz-Kreislauf-Problemen. Zudem tragen die Krankenkassen schwer am Gewicht ihrer adipösen Versicherten – die Betroffenen selbst hingegen wünschen sich einen langfristig erfolgreichen Plan, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen.

Nach Meinung der Ärzte ist es bereits früh möglich mit einer entsprechenden Prophylaxe zu beginnen. Bereits in der Schwangerschaft sollten werdende Mütter darauf achten, dass die Gewichtszunahme maßvoll ausfällt. Dies schützt das Kind und kann es vor einer möglichen Adipositas-Erkrankung bewahren. Auf der anderen Seite können schlanke Frauen, Kinder mit einer Neigung zu starkem Übergewicht zur Welt bringen, wenn sie während der Schwangerschaf kräftig zunehmen. Diesem Thema hat sich eine Studie des Institute of Medicine in Washington gewidmet und empfiehlt Schwangeren eine Gewichtszunahme von maximal 18 kg für den Fall, dass der BMI der Schwangeren 18,5 nicht übersteigt. In der Spanne eines BMI von 18,5 bis 24,9 sollten lediglich 16 kg zugelegt werden, bei einem BMI von bis zu 29,9 maximal 11,5 kg und bei einem BMI von über 30 der Höchstwert von 9 kg nicht überschritten werden.

Der Glaube, dass Frauen während der Schwangerschaft für zwei essen müssen, ist heutzutage längst überholt; die Risiken weitläufig bekannt. Ist ein Mensch erst einmal an Adipositas erkrankt, durchlebt er zu einem hohen Prozentsatz einen Teufelskreis aus Diät - Gewichtszunahme - Diät. Für den Fall, dass dann Bewegungsprogramme und eine ärztlich begleitete Ernährungsumstellung keine nachhaltige Veränderung bewirken, hilft nur noch die sogenannte bariatrische Chirurgie. Wenn Sie Ihrem Kind also etwas Gutes tun möchten, ernähren Sie sich gesund und versuchen Sie, ein gesundes Maß an Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zu erreichen.

 
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