Pleuraergüsse

 

Pleuraergüsse

Pleuraerguss (Pleuraergüsse) ist der medizinische Fachbegriff für eine abnormale (pathologische) Zunahme von Flüssigkeit in der Pleurahöhle (kleiner Spaltraum in der Brusthöhle zwischen der Lunge und den Rippen). Bei der Flüssigkeitsansammlung kann es sich um Blut, Lymphflüssigkeit, blutserumähnliche Gefäßflüssigkeit, austretende Blutbestandteile auf Grund einer Entzündung  oder um Eiter handeln.

Mögliche Ursachen für einen Pleuraerguss können unter anderem entzündlich-infektiöse Gründe wie Viren, Pilze oder Bakterien; ein Überdruck im Spaltraum in Folge einer Herzinsuffizienz oder ein traumatischer Unfall (bspw. Rippenfraktur) sein. Im Rahmen der Schwangerschaft sind Pleuraergüsse ein Softmarker (Auffälligkeit) für das Down-Syndrom (Fehlbildungen und/oder verminderte geistige Intelligenz des Kindes) oder anderer chromosomendingte Störungen (Trisomie 9, Edwards-Syndrom, usw.). Sollte ein Pleuraerguss diagnostiziert werden, empfehlen Ärzte zur Absicherung meist eine Fruchtwasseruntersuchung oder Nabelschnurblutentnahme.

 

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